Reiseimpressionen - Kuba      
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In Kuba bin ich 1999 für zwei Wochen herumgereist. Das stellt sich als gar nicht so einfach heraus, da das Benzin sehr knapp ist, und daher die öffentlichen Verkehrsmittel nur äußerst selten fahren. Also war ein Taxi häufig das praktischste, wenn auch etwas teurere Verkehrsmittel.

Los ging es in Ciego de Avila, von wo aus wir nach einigen Anlaufschwierigkeiten mit einem Taxi nach Trinidad fuhren. Eigentlich wollten wir mit dem Bus fahren, doch da es hieß, dass dieser in einigen Stunden oder aber auch erst in zwei Tagen kommen könnte, entschieden wir uns nach einigen Stunden Warterei dann doch für ein Taxi.

Von Trinidad aus ging es dann ein kleines Stückchen weiter nach La Boca an der Küste. In dem kleinen Ort verbrachten wir fast eine Woche in einem "casa particular" (privat vermieteten Häuschen) direkt am Meer. Die Einrichtung war zwar etwas spartanisch, aber das Haus hatte dafür eine Hintertreppe, an die die Wellen schlugen und auf der Vorderseite zur sandigen Straße hin eine Holzveranda mit Schaukelstühlen, auf denen es sich sehr gemütlich den vom Hausherren selbst gemixten Mojito trinken ließ. Das Dorf war sehr ursprünglich und wir bis auf ein französisches Pärchen die einzigen Touristen weit und breit.

Lage von La Boca:


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Anschließend ging die Reise weiter nach Havanna, wo wir über einige Kubaner, die wir kennengelernt hatten, wieder einmal eine Privatunterkunft empfohlen bekamen, in der wir übernachteten. Diesmal in einem etwas abgeblätterten, herrschaftlichen Haus bei einer alten Dame mit Hund.

Nach einigen Tagen in Havanna führte uns unsere Reise dann weiter im Taxi die Ostküste runter bis kurz vor Ciego de Avila. Die Taxifahrt war ein wenig abenteuerlich, da wir zwischendurch immer mal wieder auf der Autobahn das Auto schieben mussten (was allerdings nicht so gefährlich ist, da auch Pferdefuhrwerke auf der sonst ziemlich leeren Autobahn unterwegs waren) und einige Abstecher über rumpelige Straßen auf der Suche nach Benzin dazu kamen. Schließlich kamen wir jedoch an unserem Ziel an, der vorgelagerten Insel Cayo Guillermo. Hier übernachteten wir dann sogar mal in einem großen Hotel, da es dort damals keine anderen Übernachtungsmöglichkeiten gab. Die kilometerlangen weißen Strände gesäumt von Kokospalmen waren auf jeden Fall die lange Reise wert.

Von dort aus ging es dann nach drei Tagen wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt Ciego de Avila, von wo es leider wieder nach Hause ging.

     
 

 

     
         
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