Reiseimpressionen - Venezuela      
 

     
         
 

GOCE DEL DÍA DE HOY
MAÑANA QUIEN SABE

Südamerika war schon immer mein großer Traum. Daher war ich natürlich gleich von der Möglichkeit begeistert, ein Auslandssemester an der Universidad de los Andes in Mérida machen zu können. Von Venezuela wusste ich bis dahin nicht sehr viel, doch in den darauffolgenden Monaten sollte ich viel vom Land und den Leuten kennenlernen.

Das Land ist unglaublich vielfältig - von tropischem Dschungel bis zu schneebedeckten Andengipfeln hat es alles zu bieten, was man sich nur wünschen kann. Nicht zu vergessen die wunderschönen weißen Sandstrände - und besonders die so herzlichen und gastfreundlichen Venezolaner.

In dem halben Jahr habe ich leider nicht alle Regionen Venezuelas bereisen können, da das Land so riesig ist und ich ja auch noch Kurse an der Uni hatte. Doch da an der Uni öfter gestreikt wird, konnte man sich auch zwischendurch eine kleine Reise hier und da erlauben - wie etwa gleich in meiner zweiten Woche in Venezuela, in der ich mich mit meinen neuen Mitbewohnern auf den Weg zur Isla Margarita machte.
Von Mérida aus fuhren wir mit dem Bus an die Küste, wofür wir schon etwa zwei Tage brauchten. Etliche Male mußten wir umsteigen oder stundenlang an Busbahnhöfen auf den nächsten Bus warten, bis wir dann endlich im Hafen die Fähre besteigen konnten. Die billigste Variante ist eben nicht immer die schnellste und bequemste...
Mit der Fähre kamen wir in Porlamar an, von wo aus wir gleich Richtung Playa de Agua fuhren, wo wir die erste Nacht in "La Finca" übernachteten, einem wunderschönen Hotel mit Pool. Zu sechst in einem Zimmer war es auch gar nicht mal teuer... Da es auf die Dauer aber doch etwas eng geworden wäre, und die Hotelbesitzer das auch nur als Notlösung akzeptierten, zogen 4 von uns am nächsten Tag in ein Apartmenthaus ganz in der Nähe (Ryancourt Vacation Suites), wo man auf der Veranda gemütlich in der Hängematte liegen kann und auch seine eigene Küche hat. Eine Freundin und ich blieben jedoch weiterhin in "La Finca", zogen aber ins "Poolhaus" um, eine kleine Hütte hinter dem Pool, in der nur ein großes Bett stand. War aber sehr gemütlich und wir bekamen auch einen Extrapreis, da die Besitzer das Hüttchen normalerweise gar nicht vermieteten.

     
         
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