Morgens bekamen wir in der Familie von Carla sogar noch ein Frühstück serviert und machten uns dann per Bus auf den Weg nach Ica, das im Süden von Lima liegt. Ganz in der Nähe liegt die Oase Huacachina, die unser Ziel sein sollte.
Bis Ica fährt man von Lima aus etwa 4 Stunden. Dort angekommen empfing uns auch gleich eine unglaubliche Hitze, und als wir dann mit dem Taxi zur 6 km entfernten Oase fuhren kamen wir uns zwischen den sich meterhoch auftürmenden Dünen wie in der Sahara vor.
Wir quartierten uns im Hostal Las Arenas ein, einem günstigen Backpackerhostel mit Swimmingpool, in den wir uns auch gleich nach unserer Ankunft erst mal reinstürzten. Für den Nachmittag buchten wir dann gleich eine Buggytour mit Sandboarding. Das ist eigentlich auch das Einzigste, was man hier in der Wüste machen kann.
Die Oase ansich ist leider nicht mehr ganz so schön, wie sie vielleicht einmal war. Bis zur kleinen Lagune vor sind lauter Hostals und Restaurants gebaut. Aber es ist wirklich beeindruckend, wie unglaublich hoch die Dünen hinter den Häusern und der Lagune aufragen.
Die Buggyfahrt wurde dann auch wirklich super. Man fährt bis zu 50 km in die Wüstenlandschaft hinein und brettert in rasendem Tempo über die Sanddünen. Weit und breit nichts als Sand in Sicht. Dann fährt man auf hohe Dünen hinauf, wo die Sandboards ausgepackt werden und man dann stehend oder auf dem Bauch auf dem Board liegend die steilen Dünen hinunterrast. Wirklich ein Erlebnis! :-)
Völlig eingesandet kehrten wir dann von der Tour zurück und genossen noch ein kühles Bierchen mit Blick auf die Lagune.