Reisetagebuch

 
 
Seelöwen, Pelikane und Pinguine  
04.03.2006
     
Seeloewen

Seeloewen

Weitere Bilder:

El Candelabro El Candelabro Man sieht die Inseln kaum noch vor Voegeln
     
Wir mussten schon früh aufstehen, da die Touren zu den Islas Ballestas bereits um 8 Uhr morgens losgehen. Leider hatte sich das frühe Aufstehen aber dann doch nicht gelohnt, da die Küste im Nebel lag und daher der Hafen gesperrt war. Kein Boot durfte raus aufs Meer fahren und wir mussten aufs OK vom Hafen warten.

Zwei Stunden später ging es dann endlich los. Wir fuhren mit dem Boot etwa eine halbe Stunde aufs Meer hinaus zu den Inseln. Auf dem Weg dorthin kamen wir auch an der wüstenartigen Halbinsel Paracas vorbei und konnten so auch "El Candelabro" sehen, eine riesige Zeichnung im Sand, die aussieht wie ein Kandelaber oder ein Kaktus. Sie stammt wahrscheinlich von früheren Kulturen, die hier lebten. Da es an der Küste so gut wie nie regnet, konnte sie sich über so viele Jahre erhalten.

Als wir uns den Inseln näherten wurde es auch immer lauter, da die Strände dort voller brüllender Seelöwen sind und die Felsen kaum noch sichtbar vor Vögeln. Es gibt sogar auch Pinguine hier, Humboldt-Pinguine nämlich, ein lustiger Anblick so ganz ohne Schnee und Eis. Nur der Guanogestank ist ziemlich penetrant...

Wieder zurück auf dem Festland sprangen wir nochmal kurz in den kühlen Pool und machten uns dann auch schon auf den Weg zurück nach Lima, wo wir wieder bei Carlas Familie übernachteten.
     

     
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