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Reisetagebuch
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Trujillo |
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07.03.2006 |
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Plaza de Armas in Trujillo
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Nach einer nicht ganz so erholsamen Nacht im Bus kamen wir heute Morgen gegen halb 7 hier in Trujillo an. Natürlich war noch kein Laden oder Café geöffnet, so dass wir auf einer Parkbank auf dem Plaza de Armas frühstückten. Anschliessend suchten wir uns ein Hotel, diesmal leider eine richtige Absteige mit abbröckelndem Putz und ohne Fenster. Naja, immerhin mitten im Zentrum. Die Hitze der Stadt machte uns allerdings noch etwas zu Schaffen.
Nach einem kurzem Nickerchen machten wir uns dann auch gleich auf Erkundungstour ins Stadtzentrum und besorgten uns die Bustickets fuer die Weiterfahrt nach Piura und Mancora. War das eine Odyssee... Eigentlich hatten wir vor, tagueber zu fahren, um auch etwas zu sehen und weil wir auch keine Lust auf eine weitere Nachtfahrt hatten. Aber es stellte sich heraus, das es tagsueber gar keinen Direktbus dorthin gibt. Wir klapperten also alle Busveranstalter ab, bis mir dann endlich einfiel, dass wir ja auch einfach mit einem Bus nach Chiclayo fahren koennten und von dort aus weiter nach Piura und Mancora. Denn auf kuerzeren Strecken gibt es tagsueber meistens recht viele Busse.
Anschliessend fuhren wir mit einem Colectivo zu den Ruinen von Chan Chan, einer ehemals riesigen Stadt der Chimu-Kultur, die sich ueber viele Hektar Land erstreckte. Da sie mitten in der Wueste liegt, blieb sie auch lange sehr gut erhalten, obwohl die Mauern, Palaeste und Haeuser alle aus Adobe gebaut sind. Aber da es in den letzten Jahren einige Male zu schweren Regenfaellen kam, sind von vielen Komplexen nur noch Sandhaufen zu sehen. Einer der Stadtteile ist jedoch noch recht gut erhalten und wirklich sehr beeindruckend.
Nach der Besichtigung von Chan Chan liefen wir wieder zur Strassenkreuzung zurueck, von der aus wir uns ein Colectivo nach Huanchaco schnappten, einem kleinen Strandort, der nur eine Viertelstunde entfernt liegt. Dort genossen wir das Treiben am Strand und beobachteten die Fischer, wie sie auf ihren wackligen Schilfkaehnen zum Fischen aufs Meer hinausfuhren.
Am Abend bummelten wir dann noch etwas durch die Strassen von Trujillo, was wirklich sehr angenehm ist, da viele Strassen dann fuer Autos gesperrt sind und zu Fussgaengerzonen werden. Dann kann man gemuetlich dort entlangspazieren und noch ein Eis essen oder eine der vielen anderen Leckereien, die es an jeder Strassenecke zu kaufen gibt, wie z.B. Churros. |
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